Tagebuch des Jägers Ulfgard

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Tagebuch des Jägers Ulfgard

Beitragvon Paratroopah am 18 Sep 2007, 23:55

*ein kleines Buch mag am Gürtel des Mannes baumeln. Und dort drinnen seien mit einer ziemlich unsauberen Schrift einige Sätze verfasst*

Mandag, der 17. Scheiding im Jahr 872


Heute bin ich endlich nach langer Überfahrt endlich im Hafen Tauensteins angekommen. Und ich bemerkte dass es nicht viel anders ist als auf dem Festland. Aber wenigstens steh ich wieder auf festen Boden.
Ich sah mich in der Stadt etwas um auf der Suche nach einer Bleibe und kam irgendwann in der Taverne "Zum Schattenspiel" an. Dort unterhielt ich mich eine ganze Weile mit dem Wirt, einen gewissen Askan, der mir dann zum Willkommen eine Flasche Met spendierte. Zu diesem Zeitpunkt war ich wohl der glücklichste Vestling auf ganz Halgorland.
Nachdem ich einige Schlücke dieses wunderbaren Gebräus genossen hatte begab ich mich in einem der Zimmer zur Ruhe.
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Ulfgard - verbitterter und heimatloser Jäger [Vestling]


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Beitragvon Paratroopah am 19 Sep 2007, 00:10

Tisdag, der 18. Scheiding im Jahre 872,

Meine geruhsame Nachtruhe verbrachte ich in meinen Zimmer in der Schenke "Zum Schattenspiel". Ich begab mich nach einigen Schlücken Met zum Frühstück in die Stadt um mir mein Handwerkszeug zusammen zu kaufen. Es ist garnicht so einfach sich in dem geschäftigen Treiben der großen Stadt zurecht zu finden. Jedoch fand ich zu meinen Glück die Händler die mir eine Axt, einen Dolch und mir Schnitzerwerkzeug verkauften. Zu meinen Unbehagen fand ich aber keinen Bogenmacher, also musste ich mir einen Kurzspeer zur Vorlieb nehmen.

Nach meinen Erledigungen erkundete ich etwas die Umgebung. Ich kam nach einiger Zeit an einer Mine vorbei und traf dort einen Steinmetz mit dem ich einige Zeit palaverte. Er sagte mir dass er noch einen Wanderstock gebrauchen könnte. Ich hackte einiges an Holz und schnitzte ihn mühevoll einen feingearbeiteten Holzstab. Er gab mir dafür einige Münzen und ich verabschiedete mich.

Ohne weiter nach zu denken über die Gefahr die diese Insel wohl an einigen Stellen verborgen haben mag, wagte ich mich tiefer in einen nahen Wald hinein. Dort stürtzten sich sofort einige geflügelte hunde auf mich und rungen mich zu Boden.

Als ich wieder zu mir kam schleppte ich mich mit letzter Kraft wieder hinaus und schwor mir mehr Vorsicht walten zu lassen. Denn wer weiss was in den Dickicht der Wälder noch so auf mich lauert.

Nach einen längeren Schlaf erholte ich mich wieder von diesem Vorfall und lauerte auf einem Feld kleineren Vögeln wie Tauben auf. Denen ich mich anschlich und ihnen die stumpfe seite meines Speeres auf den Schädel hiebte.

So gelangte ich an einigen Federn und schnitzte mir als kleinen Vorrat ein paar Pfeile. Falls ich denn einmal an einen Bogen kommen sollte.

Am Abend kehrte ich wieder in die Schenke ein in der Askan einsam wohl auf Gäste wartete. Jedoch war ich zu erschöpft um mich noch mit ihm zu unterhalten sodass ich mich zur Nachtruhe in mein zimmer begab
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Beitragvon Paratroopah am 19 Sep 2007, 21:41

Onsdag, der 20. Scheiding im Jahr 872

Nachdem ich in meinen Zimmer erwachte, begann ich durch die Stadt zulaufen. Es bot sich mir eine einmalige Gelegenheit. Der Besitzer der leerstehenden Bogenmacherei überliess mir die Werkstatt da er auf das Festland zurückreisen wollte. Ich solle mich um das Haus kümmern.

Später am Tag traf ich zwei Männer an der Taverne "Zum Schattenspiel". Einen Schmied und einen Tagelöhner, der nicht soviel Gebräu vertragen mag. Wir saßen uns hin und redeten über dies und dass. So wurde ich darauf hingewiesen den Nordhjamar aus dem Wege zu gehen da diese doch ein recht ungestümes Gemüt haben sollen.

Zu meinen Gunsten beherrscht einer der Männer das Bogenbauen. Endlich muss ich mich nichtmehr mit meinen unnützen Kurzspeer zur Jagd begeben.

Nach einigen weiteren Gesprächen begab ich mich dann in meinem Haus zur Ruhe.
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Beitragvon Paratroopah am 21 Sep 2007, 00:07

Torsdag der 20. Scheiding im Jahr 872

Als ich heute aufwachte schoss und ich in meinen eigenen vier Wänden war, schoss mir sofort ein Gedanke in den Kopf. Ich sah mich um und fühlte dass ich so geordnet nicht leben kann. Ich brauche die Freiheit und das Ungewisse. Ich packte meine sieben Sachen und verliess das Haus. Eine Nachricht liess ich zurück auf dem ich mitteilte dass dieses Haus nun dem gehören möge, der es sich nimmt.
Ich ging in den Wald und hackte etwas Holz. Um mir daraus einen schönen Wanderstab herzustellen. Die Zeit verflog währenddessen und ich fühlte mich in der freien Natur einfach nur geborgen.
Als ich wieder etwas weiter zum Wald im süden von Tauenstein vorstiess bemerkte ich einen Adler. Ich nutzte die vermeintliche Gelegenheit und stürzte mich mit meinem kleinen Speer auf das Tier. Es ging brüllend zu Boden und ich begann damit es auszunehmen als sich auf einmal ein bedrohlicher Nebel um mich herum ausbreitete. Ich hörte einige Geräusche aus dem nahen Unterholz und ein bedrohliches Knurren. Als der Nebel sich langsam aber sicher lichtete starrten mich aus dem dunklen Dickicht zwei leuchtende grüne Augen an. Und nachdem der Nebel ganz verschwand sah ich die sich angekündigte Gefahr. Eine Art Wolf nur um einiges größer und bedrohlicher. Ich ward wie gelähmt vor Angst. Nach einigen Augenblicken des gegenseitigen Anstarrens machte das Wesen eine Geste dass ich ihm folgen solle. Mit einem sicheren Abstand, und einer Hand am Dolch ruhend, folgte ich dem mystischen Tier. Es zeigte mir einen kleinen Adlerhorst hoch oben an einer Felswand. Ich erklamm mühsam die Felspalten Schritt für schritt und sah im Horst ein kleines hungriges Adlerküken, welches wartend in dem Nest eingekuschelt lag. Und ich begriff was ich angerichtet hatte. Ich nahm das kleine Küken vorsichtig und stieg wieder die Wand langsam hinab. Das Wesen was unten wartete schien mir nicht mehr böse gesonnen. Ich hörte auf einmal eine sanfte Stimme durch den Wind welche mir mitteilte was für eine Verantwortung ich nun zu tragen hätte.
Ich begab mich dann mit dem Küken, welches ich später auf den namen Uta taufte, zurück in die Taverne "Zum Schattenspiel". Dort traf ich wieder diesen Tagelöhner der mir endlich meinen heiss ersehnten Bogen verkaufte.
Ich trank mit ihm zusammen noch einiges an Met und unterhielt mich mit ihm. Bis es an der Tür kratzte und jaulte. Es stellte sich heraus dass ein streunender Hund war der nach einem neuen zuhause suchte. Nach einigem Hin und her, verliess uns der Hund wieder da niemand ihn wollte.
Ich wanderte noch etwas herum und legte mich dann in einer verlassenen Scheune zur ruhe.
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