von Paratroopah am 21 Sep 2007, 00:07
Torsdag der 20. Scheiding im Jahr 872
Als ich heute aufwachte schoss und ich in meinen eigenen vier Wänden war, schoss mir sofort ein Gedanke in den Kopf. Ich sah mich um und fühlte dass ich so geordnet nicht leben kann. Ich brauche die Freiheit und das Ungewisse. Ich packte meine sieben Sachen und verliess das Haus. Eine Nachricht liess ich zurück auf dem ich mitteilte dass dieses Haus nun dem gehören möge, der es sich nimmt.
Ich ging in den Wald und hackte etwas Holz. Um mir daraus einen schönen Wanderstab herzustellen. Die Zeit verflog währenddessen und ich fühlte mich in der freien Natur einfach nur geborgen.
Als ich wieder etwas weiter zum Wald im süden von Tauenstein vorstiess bemerkte ich einen Adler. Ich nutzte die vermeintliche Gelegenheit und stürzte mich mit meinem kleinen Speer auf das Tier. Es ging brüllend zu Boden und ich begann damit es auszunehmen als sich auf einmal ein bedrohlicher Nebel um mich herum ausbreitete. Ich hörte einige Geräusche aus dem nahen Unterholz und ein bedrohliches Knurren. Als der Nebel sich langsam aber sicher lichtete starrten mich aus dem dunklen Dickicht zwei leuchtende grüne Augen an. Und nachdem der Nebel ganz verschwand sah ich die sich angekündigte Gefahr. Eine Art Wolf nur um einiges größer und bedrohlicher. Ich ward wie gelähmt vor Angst. Nach einigen Augenblicken des gegenseitigen Anstarrens machte das Wesen eine Geste dass ich ihm folgen solle. Mit einem sicheren Abstand, und einer Hand am Dolch ruhend, folgte ich dem mystischen Tier. Es zeigte mir einen kleinen Adlerhorst hoch oben an einer Felswand. Ich erklamm mühsam die Felspalten Schritt für schritt und sah im Horst ein kleines hungriges Adlerküken, welches wartend in dem Nest eingekuschelt lag. Und ich begriff was ich angerichtet hatte. Ich nahm das kleine Küken vorsichtig und stieg wieder die Wand langsam hinab. Das Wesen was unten wartete schien mir nicht mehr böse gesonnen. Ich hörte auf einmal eine sanfte Stimme durch den Wind welche mir mitteilte was für eine Verantwortung ich nun zu tragen hätte.
Ich begab mich dann mit dem Küken, welches ich später auf den namen Uta taufte, zurück in die Taverne "Zum Schattenspiel". Dort traf ich wieder diesen Tagelöhner der mir endlich meinen heiss ersehnten Bogen verkaufte.
Ich trank mit ihm zusammen noch einiges an Met und unterhielt mich mit ihm. Bis es an der Tür kratzte und jaulte. Es stellte sich heraus dass ein streunender Hund war der nach einem neuen zuhause suchte. Nach einigem Hin und her, verliess uns der Hund wieder da niemand ihn wollte.
Ich wanderte noch etwas herum und legte mich dann in einer verlassenen Scheune zur ruhe.
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